In allen Bundesländern wurden inzwischen Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt.

Das Bundesministerium für Gesundheit: #wirbleibenzuhause – veröffentlicht am 23.03.2020 die neue Kontaktregeln:

„Bund und Länder haben gemeinsame Leitlinien zur Bekämpfung des CoronaVirus beschlossen. Um Ansteckungen zu vermeiden, sollen soziale Kontakte weitgehend eingeschränkt werden. Die Kontaktregeln gelten zunächst für zwei Wochen in ganz Deutschland.

Die wichtigste Regel lautet: HALTEN SIE ABSTAND!

→ Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand zu anderen Personen.

→ Treffen Sie sich nur mit höchstens einer anderen Person gleichzeitig.

→ Ausgenommen von dieser Regel sind nur Familien und Wohngemeinschaften.

Was bedeutet das für den Umgang?

a) Bei nachgewiesener Corona-Erkrankung

Im Falle einer Erkrankung des Kindes oder des umgangsberechtigten Elternteils oder soweit sich das Kind oder der umgangsberechtigte Elternteil in einem besonders betroffenen Gebiet aufgehalten hat oder Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person hatte, haben diese Personen sich gemäß § 30 Abs. 1 IfSG in häusliche Quarantäne zu begeben. Ein Umgang findet in diesem Fall nicht statt.

b) Aber auch die derzeitige Situation an sich könnte dazu führen, dass Umgangsregelungen zunächst für 2 Wochen auszusetzen sind (Stand: 23.03.2020).

Im wohlverstandenen Interesse der Kinder sind die oben genannten Regeln, die das Bundesministerium für Gesundheit bekannt gegeben hat, ernst zu nehmen und zu befolgen. Die modernen Kommunikationsmittel ermöglichen es den Elternteilen, die nicht mit dem Kind zusammen leben, in Kontakt zu sein, auch visuell – skypen / Video-Telefonie.

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